Kreditbeantragung Es gibt Situationen im Leben, ob verschuldet oder unverschuldet, in denen man dringend Geld benötigt. Möglicherweise kann man auf einen gut betuchten Verwandten oder Freund zurückgreifen, aber in den meisten Fällen erfolgt der Rückgriff auf Kredite von Geldinstituten. Allerdings entpuppt sich die Bank nicht als Samariter in der Not, sondern tritt als Anleger auf. Wie jeder private Anleger investiert die Bank ihr Vermögen in jemanden, um gute und sichere Zinsen zu erhalten. Damit dies garantiert wird, müssen Kreditnehmer mehrere formelle Hürden nehmen, um Geld zu erhalten. Neben den Angaben zur Person des Kreditnehmers interessiert die Bank natürlich die finanzielle und familiäre Situation. Existieren beispielsweise zwei Einkommen im Familienhaushalt, erhöht dies gleich die Chance, einen Kredit zu erhalten. Die Vergabe von Krediten ist gleich an diverse Voraussetzungen gebunden, so muss der Kreditnehmer in den meisten Fällen mindestens sechs Monate beim gleichen Arbeitgeber außerhalb der Probezeit beschäftigt sein und eine gewisse Gehaltgrenze überspringen, die je nach Höhe des Kredites steigt. Zudem möchte man wissen, ob zusätzliche Einnahmen wie Kindergeld, Rentenansprüche oder Mieteinnahmen existieren. Nachdem die Einkommenssituation ausgiebig durchleuchtet wurde, wollen die Geldinstitute sich die Ausgaben des potenziellen Kreditnehmers anschauen. Die Bank möchte sich einen Überblick verschaffen, wofür der Haushalt finanzielle Mittel aufwendet. In diese Kalkulation fallen die Anzahl der Kinder, die Kosten für das Auto, die Mietkosten und mögliche weitere Kreditbelastungen. Als größter Stolperstein erweist sich jedoch die Abfrage bei der Schufa.
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